Stoffwechsel

Ozeane bilden einen entscheidenden Bestandteil der Erdoberfläche. Dabei gelten die größten Teile der Meere als Tiefsee. Doch was spielt sich in diesen kaum vorstellbaren Tiefen ab, die so faszinierend und doch so schlecht erforscht sind?

Ungemütlich – Hoher Druck und niedrige Temperaturen

Ab einer Tiefe von 8.000 Meter ist die Rede von der Tiefsee. Der tiefste Punkt im Meer befindet sich im Marianengraben in 11.034 Metern Tiefe. Die Lebensbedingungen in solchem Umfeld sind extrem – die Temperatur beträgt fast überall lediglich zwei bis drei Grad Celsius. Hinzu kommen die Dunkelheit und der hohe Druck, der dort unten vorherrscht. In 10.000 Metern Tiefe beträgt das Gewicht, das auf einem Quadratzentimeter lastet etwa eine Tonne.

   


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Der Mensch träumt seit jeher vom ewigen Leben, und dank der Kryonik könnte dies nun möglich werden. Dies behaupten zumindest ihre Anhänger und glauben an eine Wiederbelebung nach dem Tod. Um dies zu ermöglichen, wollen sie sich bei minus 196 Grad einfrieren lassen. Die Anhänger der Kryonik sehen sich selbst als „wissenschaftliche Pioniere“.

Kryonik - Überleben im Eis © Flickr / Shandchem

Bei der Kryostase geht es um Sekunden. So muss der Verstorbene binnen Sekunden bei mindestens minus 130 Grad in flüssigen Stickstoff eingefroren werden, damit das Gewebe nicht zerfällt. Um die Organe vor der zerstörerischen Kraft der Kälte zu schützen, wird dem Verstorbenen Frostschutzmittel in die Venen gespritzt.

   


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Der Begriff Radioaktivität ist nicht zuletzt aufgrund der dramatischen Ereignisse in Japan in aller Munde. Niemand mag die Folgen der nuklearen Katastrophe abschätzen können. Die Frage, die sich die meisten Personen dabei stellen, ist die nach der Wirkung radioaktiver Strahlung auf den menschlichen Körper.

Radioaktivität – Wie wirkt sie auf unseren Körper ©Flickr Stephen Korecky

Die Ansichten dazu reichen weit auseinander. Einige Experten sind der Meinung, dass der menschliche Organismus in der Lage ist, mit einer gewissen radioaktiven Belastung zurecht zu kommen. Andere Meinungen besagen, dass bereits kleinste strahlende Teilchen den Organismus angreifen und die Zellen schädigen können, wodurch es zur Veränderung des Erbgutes und zum Absterben der Körperzellen bis hin zu Krebs kommen kann.

   


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Der Schönheitsschlaf ist für viele Menschen und vor allem bei Frauen seit jeher ein wichtige und notwendige Maßnahme, um frisch, munter und jugendlich auszusehen. Schwedische Forscher belegen die Wirkung nun in ihrer Studie.

Sleeping ©Flickr planetchopstick

Augenringe,  ein trüber Gesichtsausdruck, rote Augen und ständiges Gähnen – das sind Anzeichen von Schlafmangel. Wir kennen das doch alle, wenn es abends mal wieder etwas länger geworden ist. Am nächsten Morgen fühlen wir uns nicht nur schlapp, sondern auch der Blick in den Spiegel wird zur Katastrophe. Wir fühlen uns absolut unattraktiv.

   


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Gewicht abnehmen ist stressig. Das weiß jeder, der schon einmal eine Diät gemacht hat. Doch nun haben Forscher herausgefunden, dass der durch eine Diät erzeugte Stress sogar den ungewünschten Jo-Jo-Effekt verstärkt.

Diet © Flickr / Pink Sherbet Photography

Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei der Untersuchung von Mäusen, welche einer dreiwöchigen Diät unterzogen wurden. Während dieser Zeit verloren die Tiere zwar 10 – 15 Prozent ihres Körpergewichts, wiesen jedoch zugleich einen stark erhöhten Stresshormonspiegel im Blut sowie auf Depressionen hinweisendes Verhalten auf. Offenbar liegt der Zusammenhang der beiden Effekte in der Veränderung verschiedener Gene – ausgelöst durch die reduzierte Kalorienzufuhr.

   


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Die Frage nach dem Ergrauen der Kopfhaare ist gelöst. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Wasserstoffperoxid dafür verantwortlich ist. Genau dieselbe Substanz, die auch beim Färben der Haare verwendet wird.

Mann mit grauem Haar ©Flickr nlewis039

Graue Haare – Stoffwechselprodukt ist Schuld

Forscher der Mainzer Johannes Guttenberg-Universität und der University of Bradford in Großbritannien haben das Rätsel um die grauen Haare gelüftet. Schuld an der Verfärbung ist Wasserstoffperoxid, das als Bleichmittel bekannt ist. Mit fortschreitendem Alter bildet sich im menschlichen Körper immer mehr von dieser Substanz, wodurch die Produktion des Farbpigments Melanin eingeschränkt wird, was wiederum zum Ergrauen des Schopfes führt.

   


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