Medizin

Giftige Tiere sind wahrlich äußerst faszinierend. So stellt sich unter anderem die Frage, warum die Natur diese Lebewesen mit todbringenden Substanzen ausgestattet hat. Seien es Schlangen, tropische Spinnen, Vögel oder Quallen, überall auf der Welt leben Tiere, die sich zu behaupten wissen.

Giftige Tiere - Die schwarze Mamba ist eine äußerst giftige afrikanische Schlange ©Flickr/Mario Spann

Weltweit soll es mehr als 100.000 Gifttierarten geben, von denen eine Vielzahl für den Menschen eine potentielle Gefahr darstellt. Jährlich sterben statistisch gesehen etwa 125.000 Menschen an Schlangenbissen, wobei davon ausgegangen werden kann, dass die Dunkelziffer weitaus höher ist.

   


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Der Mensch träumt seit jeher vom ewigen Leben, und dank der Kryonik könnte dies nun möglich werden. Dies behaupten zumindest ihre Anhänger und glauben an eine Wiederbelebung nach dem Tod. Um dies zu ermöglichen, wollen sie sich bei minus 196 Grad einfrieren lassen. Die Anhänger der Kryonik sehen sich selbst als „wissenschaftliche Pioniere“.

Kryonik - Überleben im Eis © Flickr / Shandchem

Bei der Kryostase geht es um Sekunden. So muss der Verstorbene binnen Sekunden bei mindestens minus 130 Grad in flüssigen Stickstoff eingefroren werden, damit das Gewebe nicht zerfällt. Um die Organe vor der zerstörerischen Kraft der Kälte zu schützen, wird dem Verstorbenen Frostschutzmittel in die Venen gespritzt.

   


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Der Begriff Radioaktivität ist nicht zuletzt aufgrund der dramatischen Ereignisse in Japan in aller Munde. Niemand mag die Folgen der nuklearen Katastrophe abschätzen können. Die Frage, die sich die meisten Personen dabei stellen, ist die nach der Wirkung radioaktiver Strahlung auf den menschlichen Körper.

Radioaktivität – Wie wirkt sie auf unseren Körper ©Flickr Stephen Korecky

Die Ansichten dazu reichen weit auseinander. Einige Experten sind der Meinung, dass der menschliche Organismus in der Lage ist, mit einer gewissen radioaktiven Belastung zurecht zu kommen. Andere Meinungen besagen, dass bereits kleinste strahlende Teilchen den Organismus angreifen und die Zellen schädigen können, wodurch es zur Veränderung des Erbgutes und zum Absterben der Körperzellen bis hin zu Krebs kommen kann.

   


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Seit 1859 Charles Darwin mit „Die Entstehung der Arten“ die Evolutionslehre begründete, hatten wir keinen Zweifel an der Artenvielfalt durch genetische Mutation. Doch mit den Schaltkreisen der Gene stellt man heute fest, dass der Rivale Lamarck genauso Recht hatte.

Gene sind nicht alles: Auch Erworbenes ist vererbbar © flickr dullhunk

Die Theorie über die An- / Abschaltbarkeit bestimmter Gene hat die Erkenntnis gebracht, dass Veränderungen – nicht so wie von Darwin vermutet – ausschließlich durch zufällige Mutationen entstehen, sondern auch erworbene Fähigkeiten und Erfahrungen an nächste Generationen weitergegeben werden können. Hier spielen insbesondere auch Umwelteinflüsse eine Rolle. Mit der RNA Interferenz-Methode können defekte Gene abgeschaltet werden und umgekehrt kommen wir der Genmanipulation beim Nachwuchs plötzlich erschreckend nahe.

   


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Gewicht abnehmen ist stressig. Das weiß jeder, der schon einmal eine Diät gemacht hat. Doch nun haben Forscher herausgefunden, dass der durch eine Diät erzeugte Stress sogar den ungewünschten Jo-Jo-Effekt verstärkt.

Diet © Flickr / Pink Sherbet Photography

Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei der Untersuchung von Mäusen, welche einer dreiwöchigen Diät unterzogen wurden. Während dieser Zeit verloren die Tiere zwar 10 – 15 Prozent ihres Körpergewichts, wiesen jedoch zugleich einen stark erhöhten Stresshormonspiegel im Blut sowie auf Depressionen hinweisendes Verhalten auf. Offenbar liegt der Zusammenhang der beiden Effekte in der Veränderung verschiedener Gene – ausgelöst durch die reduzierte Kalorienzufuhr.

   


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