Im Wortursprung bedeutet „Plagiat“ „Menschenraub“, es wurde also nicht gerade seicht mit dem Stehlen von Ideen umgegangen. Plagiatsvorwürfe gibt es überall, aber was genau macht ein Plagiat aus und wie kann man es beweisen?
Es ist eine einzige legale Grauzone, das Finden von Plagiaten, denn nicht immer ist das Verwenden fremder Ideen auch im Gesetz eine Straftat und auch die Beweislast kann nicht immer klar dargelegt werden.
Otto Hahn war ein deutscher Wissenschaftler, der bedeutende Kenntnisse in der Kernspaltung, Radiochemie und Kernisometrie erlangte. Er galt als „Vater der Kernchemie“ und wurde im Jahr 1951 mit dem Chemie-Nobelpreis ausgezeichnet.
Der Forscher strebte in jungen Jahren einen Beruf im industriellen Bereich an, was ihn dazu veranlasste, das Studium in London anzutreten. Dort wurde er Mitarbeiter von Sir William Ramsay, der als Entdecker der Edelgase gilt.
Ozeane bilden einen entscheidenden Bestandteil der Erdoberfläche. Dabei gelten die größten Teile der Meere als Tiefsee. Doch was spielt sich in diesen kaum vorstellbaren Tiefen ab, die so faszinierend und doch so schlecht erforscht sind?
Ungemütlich – Hoher Druck und niedrige Temperaturen
Ab einer Tiefe von 8.000 Meter ist die Rede von der Tiefsee. Der tiefste Punkt im Meer befindet sich im Marianengraben in 11.034 Metern Tiefe. Die Lebensbedingungen in solchem Umfeld sind extrem – die Temperatur beträgt fast überall lediglich zwei bis drei Grad Celsius. Hinzu kommen die Dunkelheit und der hohe Druck, der dort unten vorherrscht. In 10.000 Metern Tiefe beträgt das Gewicht, das auf einem Quadratzentimeter lastet etwa eine Tonne.
Sensationell! Erstmals ist es Forschern gelungen, das Erbmaterial einer ausgestorbenen Tierart wieder zum Leben zu erwecken.
Australische Forscher haben das unmöglich Geglaubte geschafft. Aus Genmaterial einer seit 100 Jahren in Alkohol eingelegten Gewebeprobe haben sie lebendes Gewebe einer ausgestorbenen Tierart materialisiert. Damit rückt für viele, die Hoffnung auch andere ausgestorbene Tierarten wie Dinosaurier wieder auferstehen zu lassen, in den Bereich des Möglichen.
Die Radartechnik “Synthetic Aperture Radar”, kurz SAR, ist dazu in der Lage über große Entfernungen unabhängig von Licht- und Wetterverhältnissen gestochen scharfe Bilder zu liefern. Die neue Radartechnik macht es Möglich durch die Wolken zu schauen.
Sind die Wetterverhältnisse schlecht ist es für Piloten schwer ein klares Bild auf die Landebahn zu werfen. Nebel, Regen, Smog und Schnee stellen ein hohes Sicherheitsrisiko bei der Landung dar. Dieses Risiko soll durch die neue Radartechnik SAR nun der Vergangenheit angehören.
Seit 2008 ist der Satellit Terra SAR-X im Einsatz. Der Erderkundungssatellit arbeitet mit der monostatischen SAR-Technik und kann im Gegensatz zur Kameratechnik unabhängig von Licht- und Wetterverhältnissen klare Bilder von der Erde schießen. Nun soll die Technik weiter verbessert werden und bald auch in der Flugsicherheit zum Einsatz kommen. Dazu versuchen Wissenschaftler das bisherige monostatische System auf ein multistatisches umzurüstet.
Die Bananenspinne ist auch unter den Bezeichnungen Wander- bzw. Kammspinne bekannt. In der Regel handelt es sich dabei um eine äußerst aggressive und zudem sehr giftige Spinnenart namens Phoneutria. Diese in Brasilien beheimatete Wanderspinne trägt ein starkes Gift mit sich, an dem die Pharmazie sehr großes Interesse zeigt.
Ein Giftbiss dieser Spinne kann beim Mann zu einem so genannten Priapismus führen, wobei es sich um eine äußerst schmerzhafte Erektion handelt. Und genau an diesem Punkt haben die pharmazeutischen Großbetriebe ihren Ohren aufgesperrt: Macht ein Spinnengift ViagraKonkurrenz?
Die Antarktis beherbergt einen einzigartigen Schatz, der das Interesse der Wissenschaft geweckt hat. Tief verborgen unter einer drei Kilometer dicken Eisschicht befindet sich ein Kosmos im ewigen Dunkel. Die dort befindlichen Seen und Gebirge liegen seit mehreren Millionen Jahren in tiefer Dunkelheit und haben das ein oder andere Geheimnis parat.
Über 380 Süßwasserseen wurden bisher entdeckt, die zum Teil 4.000 Meter unter der Eisdecke liegen, und einige von ihnen haben riesengroße Ausmaße. Nun haben sich amerikanische, britische und russische Wissenschaftler zum Eiswettbohren aufgemacht, um die Geheimnisse drei dieser Seen zu entschlüsseln.
Der Meeresspiegelanstieg fällt nach neuesten Studien aufgrund der unberechenbaren Gletscherschmelze in Grönland dramatisch höher aus als bisher vermutet. Die globale Erwärmung ist trotz weniger CO2-Emission nicht mehr aufzuhalten. Mit großflächiger Überschwemmung ist zu rechnen. Was ist dran an der Land-unter-Stimmung?
Alles nur Panikmache oder müssen wir der beängstigenden Wahrheit ins Gesicht sehen? Der Klimawandel ist kein Tropfen auf den heißen Stein, die Prognosen über den Untergang der Welt häufen sich. Nach neuesten Berechnungen vom Wissenschaftskomitee des Arktischen Rates (AMAP) müssen wir in naher Zukunft alle etwas näher zusammenrücken und manche von uns wohl auch bald ins kalte Wasser springen. Doch auch wer auf dem Trockenen sitzt, wird die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren bekommen.
Der Mensch träumt seit jeher vom ewigen Leben, und dank der Kryonik könnte dies nun möglich werden. Dies behaupten zumindest ihre Anhänger und glauben an eine Wiederbelebung nach dem Tod. Um dies zu ermöglichen, wollen sie sich bei minus 196 Grad einfrieren lassen. Die Anhänger der Kryonik sehen sich selbst als „wissenschaftliche Pioniere“.
Bei der Kryostase geht es um Sekunden. So muss der Verstorbene binnen Sekunden bei mindestens minus 130 Grad in flüssigen Stickstoff eingefroren werden, damit das Gewebe nicht zerfällt. Um die Organe vor der zerstörerischen Kraft der Kälte zu schützen, wird dem Verstorbenen Frostschutzmittel in die Venen gespritzt.
Marie Curie ist eine bedeutende Naturwissenschaftlerin, die bisher als einzige Frau mehrere Nobelpreise verliehen bekam. Sie erhielt neben dem anteiligen Physik-Nobelpreis auch den Nobelpreis in Chemie.
MarieSkłodowska, so ihr bürgerlicher Name, wurde am 7. November 1867 in Warschau geboren. Sie wuchs unter eher schlechten Bedingungen auf, die unter anderem von Armut geprägt waren. Ihre an Tuberkulose leidende Mutter mied jeglichen körperlichen Kontakt, aus Angst, die Krankheit zu übertragen.