Gehirn

Von Liebeskummer sind nicht nur Teenager betroffen. Diesen psychischen Extremzustand, der sich unter anderem in Schlaf- und Appetitlosigkeit äußern kann, kennen wohl leider fast alle Menschen, die bereits einmal ihr Herz verloren haben. In einigen Fällen kann aus diesem Leiden sogar eine schwerwiegende Depression heranwachsen.

Liebeskummer ist ein unterschätztes Leiden, von dem nicht nur Teenager betroffen sind © flickr/BugleSSxxSniFF

Evolutionspsychologen und Soziologen haben sich nun auf die Suche nach dem Ursprung dieses Gefühls und seiner Behandlungsmöglichkeiten begeben. Im Folgenden erfahren Sie, was man gegen Liebeskummer tun kann.

   


weiterlesen »

Ist es legitim Mensch und Tier um des medizinischen Fortschritts Willen miteinander zu kreuzen? Die Forschung übt bereits seit längerem Experimente mit Mischwesen aus. Vom Deutschen Ethikrat kam nun vor kurzem eine Empfehlung zu diesem Thema, das die Gemüter erhitzt.

Bei der Forschung, bei der menschliche Gehirnzellen in den tierischen Organismus übertragen werden, legt der Ethikrat großen Wert darauf, dass die Kontrolle – insbesondere bei Experimenten mit Primaten – groß ist. Begründen tut man das vor allem durch die enorme Bedeutung, die dem Gehirn bei der Unterscheidung zwischen Menschen und Tier zukommt. In Deutschland gibt es derzeit jedoch keine ethisch bedenklichen Entwicklungen.

   


weiterlesen »

Der Transhumanismus bezeichnet eine Denkrichtung, die sich für die Veränderung der menschlichen Spezies durch technische Mittel einsetzt. Das Ziel dabei ist, Grenzen zu erweitern und eine Verbesserung der Lebensumstände herbeizuführen. Somit soll eine bewusste Steuerung der menschlichen Evolution erfolgen.

Transhumanismus - Dank Technik der Weg zum ewigen Leben? ©Flickr/_Mike_

Diese Entwicklung sorgt für mitunter kontroverse Diskussionen. Gegner des Transhumanismus geben zu bedenken, dass es sich dabei um „eine der gefährlichsten Ideen“ handelt. Befürworter hingegen sehen darin die mutigste und visionärste Bestrebung der Menschheit.

Transhumanismus – Verbesserung der Lebensqualität nach Wunsch

Die Bewegung des Transhumanismus unterstützt neue Technologien wie Bio- und Nanotechnologie. Weiterhin spielen dabei die Bereiche Kognitionswissenschaft und Informationstechnologie eine große Rolle. Aber auch künstliche Intelligenz und die Weiterentwicklung der Kryonik sind dabei von großer Bedeutung.

   


weiterlesen »

Ob jemand eher für das Tanzen oder Turnen geschaffen ist, hängt ganz von dem im Gehirn befindlichen Botenstoff ab. Dieser regelt, ob eine Person schnell schwierige Bewegungsabläufe erlernen kann. Diese neue Forschungserkenntnis könnte für Schlaganfall-Patienten von großer Bedeutung sein.

Gabs: Botenstoff im Gehirn © Flick / Patrick Hoesly

Der Botenstoff, der auch als Gaba bezeichnet wird, ist dafür verantwortlich, ob jemand schnell und ohne große Probleme einen komplizierten Bewegungsablauf erlernen kann. Zwei britische Wissenschaftlerinnen zeigten vor Kurzem, dass Gaba eine sehr wichtige Rolle beim Erlernen von Bewegungen spielt.

   


weiterlesen »

Die Transkranielle Magnetstimulation (TMS) ist eine vielversprechende Therapieform. Patienten mit Krankheiten wie Depressionen, einem Tinitus oder Epilepsie, können mit dieser Methode durch starke Magnetfelder und ohne einen direkten Eingriff behandelt werden. Kann TMS auch die Denkleistung erhöhen?

Bei der transkraniellen Magnetstimulation werden mit Hilfe von starken Magnetfeldern Teile des Gehirns gehemmt oder stimuliert. Dadurch lassen sich neurologische Krankheiten behandeln und eindämmen. Die Krankenkassen finanzieren diese Therapie noch nicht, da Studien zu dieser Therapieform noch nicht abgeschlossen sind. Dieser große Schritt in der Geschichte der Gehirn-Forschung könnte aber bald Wirklichkeit werden.

   


weiterlesen »

Der Schönheitsschlaf ist für viele Menschen und vor allem bei Frauen seit jeher ein wichtige und notwendige Maßnahme, um frisch, munter und jugendlich auszusehen. Schwedische Forscher belegen die Wirkung nun in ihrer Studie.

Sleeping ©Flickr planetchopstick

Augenringe,  ein trüber Gesichtsausdruck, rote Augen und ständiges Gähnen – das sind Anzeichen von Schlafmangel. Wir kennen das doch alle, wenn es abends mal wieder etwas länger geworden ist. Am nächsten Morgen fühlen wir uns nicht nur schlapp, sondern auch der Blick in den Spiegel wird zur Katastrophe. Wir fühlen uns absolut unattraktiv.

   


weiterlesen »

Autismus ist eine Krankheit, die von der Weltgesundheitsorganisation als eine schwerwiegende Entwicklungsstörung definiert wurde. Wie kommt es, dass Savants – sogenannte Inselbegabte – oft Autisten sind?

brain © Flickr / dierk schaefer

Die Erkrankung wird von einigen Medizinern und Betroffenen als eine angeborene, unheilbare neurologische Störung beschrieben, deren Symptome sich bereits im frühen Kindesalter bemerkbar machen. Andere sehen in ihr hingegen einen „abweichenden Informationsverarbeitungsmodus“, der durch soziale Inkompetenz, Kommunikationsprobleme und starre Verhaltensweisen zum Ausdruck kommt. Im Gegensatz dazu zeigen die Patienten oft außergewöhnliche Stärken bezüglich ihrer Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und – vor allem – ihrer Intelligenz.

   


weiterlesen »