Stephen Hawking – mehr als schwarze Löcher
Der Astrophysiker Stephen Hawking belegt in seinem aktuellen Buch „Der große Entwurf“, warum es für die Erschaffung unseres Universums nicht der Hand eines Gottes bedarf. Naturgesetze wie die Schwerkraft erlauben das Phänomen, dass sich ein Universum spontan aus dem Nichts selbst erschafft.
Hawking sieht in der Unendlichkeit des Universums keinen Platz mehr für einen Schöpfergott. Denn wenn das Universum keine Grenze und keinen Rand hat – wo wäre dann Raum für einen Schöpfer, so Hawking.
Eine kurze Geschichte von Hawkings Zeit
Der 1942 in Oxford geborene englische Astrophysiker Stephen William Hawking, der von 1979 bis 2009 den Lehrstuhl für Mathematik an der Universität Cambridge innehatte, wurde mit mehreren bedeutenden Arbeiten zu Kosmologie, besonders der populärwissenschaftlichen Literatur zur physikalischen Erforschung schwarzer Löcher, einem breiten Publikum über die Fachwelt hinaus bekannt. Zu den verbreitetsten Büchern gehören „Eine kurze Geschichte der Zeit“ und „Das Universum in der Nussschale“.
Es gibt Aliens – und die sind unfreundlich!
Im Frühjahr 2010 stieß Hawking bereits die Seti-Gemeinde vor den Bug (Seti = search for extraterrestial intelligence). Er warnte vor allzu unbedarften Kommunikationsversuchen mit eventuellen Außerirdischen (die nach seinen Aussagen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit existieren), denn mit der Übermittlung von menschlichen Information ins All sei ein erhebliches Risiko verbunden. Schließlich wisse man nicht, ob die Aliens freundlich gestimmt seien – eher wohl seien sie eine existentielle Bedrohung für die Menschheit. Dennoch halte er die Besiedlung des Weltraums durch den Menschen in naher Zukunft für unabdingbar.
The Grand Design (Der große Entwurf)
In seinem im September 2010 erschienenen Buch „Der große Entwurf“ geht Stephen Hawking nun die Frage nach der Herkunft unserer Existenz auf den Grund: Den Ursprung unseres Universums. Dabei beleuchtet er das Dilemma der scheinbaren Unvereinbarkeit von Relativitätstheorie und Quantenphysik, um seine These zu belegen, dass sich das Universum selbst erschaffen hat.
Hawking, der bereits seit 1968 aufgrund seiner Erkrankung an ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) im Rollstuhl sitzt und seit einem Luftröhrenschnitt 1985 auf einen Sprachcomputer / Text-Generator angewiesen ist, den er über einen Infrarotstrahl mit seinem Wangenmuskel bzw. seinen Pupillenbewegungen steuert, hatte schon mehrere Gastauftritte in verschiedenen Comic-Serien (u.a. „Die Simpsons“ – deren bekennender Fan er ist), in denen er Figuren die Stimme seines Sprachcomputers lieh.
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In “The Grand Design” Hawking says that we are somewhat like goldfish in a curved fishbowl. Our perceptions are limited and warped by the kind of lenses we see through, “the interpretive structure of our human brains.” Albert Einstein rejected this subjective approach, common to much of quantum mechanics, but did admit that our view of reality is distorted.
Einstein’s Special Theory of Relativity has the surprising consequences that “the same event, when viewed from inertial systems in motion with respect to each other, will seem to occur at different times, bodies will measure out at different lengths, and clocks will run at different speeds.” Light does travel in a curve, due to the gravity of matter, thereby distorting views from each perspective in this Universe. Similarly, mystics’ experience in divine oneness, which might be considered the same “eternal” event, viewed from various historical, cultural and personal perspectives, have occurred with different frequencies, degrees of realization and durations. This might help to explain the diversity in the expressions or reports of that spiritual awareness. What is seen is the same; it is the “seeing” which differs.
In some sciences, all existence is described as matter or energy. In some of mysticism, only consciousness exists. Dark matter is 25%, and dark energy about 70%, of the critical density of this Universe. Divine essence, also not visible, emanates and sustains universal matter (mass/energy: visible/dark) and cosmic consciousness (f(x) raised to its greatest power). During suprarational consciousness, and beyond, mystics share in that essence to varying extents. [quoted from suprarational on comparative mysticism]