Asthma und Allergien sind Beschwerden, die immer mehr um sich greifen. Aber der Ausbildung dieser Erkrankungen bei Kindern kann entgegengewirkt werden. Angeblich sollen Dreck und Bakterien vom Bauernhof Kinder vor Allergien und Asthma schützen. Warum das so ist, erfahren Sie im Folgenden.
In der heutigen Zeit sind Reinigungsmittel, die jeden Keim und jede Bakterie abtöten, bei den Hausfrauen äußerst beliebt. Die Folge davon ist, dass der menschliche Organismus kaum noch den Kampf gegen eben diese kleinen Übeltäter aufnehmen muss und immer empfindlicher reagiert. Die Folge sind unter anderem Erkrankungen der Atemwege.
Asthma und Allergie – Prävention
Der Körper – in diesem Fall das Immunsystem – muss „trainieren“, also lernen, sich gegen unterschiedliche Angreifer zu wehren. Aus diesem Grund sollten wir nicht zu umsichtig mit Bakterien und Co. umgehen. So haben Allergologen belegt, dass Keime und Dreck ihr Gutes haben und es mit der Hygiene nicht übertrieben werden sollte.
Die Ärzte sprechen von der so genannten Hygiene-Hypothese, mit der sie die Annahme bestätigen, dass Kinder, die auf dem Land leben, seltener von Atemwegserkrankungen und Allergien betroffen sind als Kinder aus der Stadt. Dieser Umstand wird mit dem täglichen intensiven Kontakt mit Schmutz und Bakterien begründet.
Allergien – Reaktionen des Immunsystems
Eine Allergie ist nämlich nichts anderes als eine Reaktion des Immunsystems, die sich in Asthma oder Heuschnupfen äußern kann. Beim Asthma reagieren bestimmte Teile der Lunge auf gewisse Reize wie zum Beispiel Überanstrengung und psychische Belastung. Dabei verengen sich die Teile der Lunge und es kommt zu einer Atemnot, bei der sich Schleim bildet und die Schleimhaut anschwillt.
Asthma – chronische Erkrankung der Atemwege
Asthma zählt zu den am häufigsten auftretenden chronischen Erkrankungen bei Kindern, wobei die Lungenfunktion eingeschränkt ist. Etwa zehn Prozent der Kinder und etwa fünf Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind von der Atemwegserkrankung betroffen.
Beim Asthma bronchiale handelt es sich also um eine chronische Erkrankung, bei der insbesondere die Bronchien in Mitleidenschaft gezogen sind.
Therapie für Asthma-Erkrankungen
Zur Behandlung von Asthma verschreiben Ärzte in der Regel Bronchialsprays oder auch Tabletten bzw. Kapseln. Die Wirkstoffe gehören der Gruppe der Kortison-Präparate bzw. der Beta-2-Sympathomimetika an. Aber auch Antileukotriene und Cromoglicinsäure haben einen guten Einfluss auf die mit Asthma verbundene Atemnot.
In schweren Fällen kann es auch notwendig sein, die Medikamente in Form von Impfstoffen zu verabreichen.
